Belgian Music Days

Das frisch gegründete kl-ex ensemble spielt am 1. März u. a. ostbelgische Musik bei den Belgian Music Days in Leuven. Auf dem Programm auch Werke der Eupener Komponisten Christian Klinkenberg  und Paul Pankert

Konzertprogramm Belgian Music Days

Fréderic Devrese: „Ostinato“ für Saxophon und Klavier
Christian Klinkenberg: Streichquartett III
Victor Kissine: „Impromptu“ für Violine und Klavier
Paul Pankert: „Sonata da camera“ für Saxophon, Klavier und Streichquartett

Musiker:
Claire Lecoq, Klavier
Rhonny Ventat, Saxophone
Paul Pankert & Anne-Sophie Lemaire, Violinen
Vinciane Vinckenbosch, Viola
Jean-Pol Zanutel, Cello

Christian Klinkenberg komponierte sein Streichquartett III in einem mikrotonalen Stimmsystem namens Bohlen-Pierce. Mikrotonale Kompositionen verwenden Intervalle, die sich von den Standard-Halbtönen unterscheiden. Die Bohlen Pierce-Skala ist eine 13-gleichstufige Einteilung des Obertonverhältnisses 3:1 (=Oktave+Quinte). Aus diesem Grund müssen die Musiker auch ihre Saiten anders stimmen (Scordatura) und den Abstand der Fingersätze um etwa die Hälfte vergrößern. Thematisch basieren die einzelnen Teile („gebrochen“, „verdrängt“, „verschwunden“, „erhalten“, „erinnert“) auf fünf Fotografien aus der Serie „Souvenir du Souvenir“ von Willi Filz.

Der Komponist und Violinist Paul Pankert beschäftigte sich jahrelang intensiv mit Barockmusik, insbesondere mit der italienischen und deutschen Violinmusik des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Nicht verwunderlich also, dass ihn die formalen Strukturen dieser Werke auch beim Komponieren nicht mehr loslassen. So entstand 2016 als Auftragswerk für das Festival van Vlaanderen und das Ostbelgienfestival seine „Sonata da Camera“ für Saxophon, Klavier und Streichquartett.
Die Satzbezeichnungen: Preludio/Toccata – Sarabanda – Gavotta – Passacaglia

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Eine Produktion der klanghaus Vog